PLÖTZLICH(homeoffice)

In Zeiten von Corona ist das Homeoffice für viele ein wichtiger Ort geworden! So auch für dies Ehepaar, die von heute auf morgen ungeplant zusammen ihr Homeoffice im Dachgeschoss nutzen müssen. Auf die Schnelle wurden Schreibtische und Regale reingestellt. Im Laufe der Wochen stellte sich raus, dass es einfach kein gutes Arbeitsklima ist, beide ungern in dem Raum sind und die Organisationsmöglichkeiten unzureichend sind - wodurch es immer unordentlich war.

Wir haben den Raum strukturiert, farblich gestaltet, persönliche Arbeitsbereiche eingerichtet und einen Background für Videokonferenzen geschaffen.


REINKOMMEN[wohlfühlen]

Der Eingangsbereich wird oft vernachlässigt, wirkt kühl und wenig einladend. Dabei ist es herrlich in ein Haus/Wohnung zu kommen und sich willkommen und gleich wohl zu fühlen! Natürlich ist auch die Funktionalität hier wichtig! Im gezeigten Beispiel ist die Idee: vorne reinkommen und hinten rausschauen. Ausserdem hat jeder der 4 Bewohner ein schmales Abteil des Garderobenschrankes und ein kleines Fach für Schlüssel und co. für sich bekommen, damit es hier nicht zu Streit kommt :)


BEREICHE[schaffen]

Offener Wohn-/Küchenraum, das wünschen sich viele. Es ist einfach kommunikativ und wirkt großzügig. Aber wenn sich Bereiche nachher nur noch dadurch definieren, dass hier das Sofa steht, da der Esstisch, dann wirkt der Raum schnell unstrukturiert und ungemütlich. Hier ist der "Wohnzimmerbereich" um 40 cm tiefer gelegt. Sofa, Sitzfenster, lange Kaminbank und Stufe bieten Sitzmöglichkeit rundum. Das Sitzfenster ist auf Beethöhe, was ungewöhnliche Ausblicke in den Garten beschert. Der Esstisch steht im hellsten Bereich des Raumes, umsäumt von raumhohen Fenstern und der Küche. 


UMZUG[in die alte Heimat]

Die Kunden ziehen nach vielen Jahren im Ausland wieder in ihr altes Haus, das zwischenzeitlich vermietet war. Das alte und dann wieder neue Zuhause soll angepasst werden an die Auslandserfahrungen, grösser gewordenen Kinder und das neue Familienmitglied Hund.

Der Grundriss soll grosszügiger wirken, Wände werden rausgenommen, Bodenbeläge und Küche erneuert. Das EG mit den Bereichen

Diele/ Küche/Essen/Wohnen soll als Einheit wirken. Eine zentrale Frage war: kann der Fliesenboden erhalten werden in Diele/Wohnen/Essen, wenn die Wände rausgenommen werden und der Küchenboden erneuert werden muss oder stört das den großzügigen und einheitlichen Gesamteindruck? Hierzu gab es mehrere Varianten und Gegenüberstellungen. Sowie: wie kann der Eingangsbereich stimmig integriert werden?


BASEMENT[ausbau]

In einem 60er Jahre Einfamilienhaus soll das Untergeschoss ausgebaut werden, um die ca. 80 qm als Hobbyräume nutzen zu können. Bisher war hier ein seit Jahrzehnten nicht genutztes Schwimmbad, weshalb es viele Vorgaben und Vorarbeiten gibt. Wir haben uns über mehrere Versionen und Rücksprachen mit den Kindern (Spielraum und Musikzimmer), Bauherren (Partystüberl, Lounge, Sauna/Bad/Fitness) und dem Sanitärfachbetrieb an die optimale Raumaufteilung und Gestaltung  herangearbeitet. Hier ein paar Eindrücke der verschiedenen Ideen. Die Umsetzung erfolgt, wenn alle Rohre erneuert, Rückstauklappen eingebaut und das Schwimmbad geschlossen wurde. Dann zeigen wir natürlich gerne das Ergebnis!


GRUNDRISS[personalisieren]

Leider entwerfen einige Architekten die Häuser für Bauherren nicht nach deren Bedürfnisse, vorhandenen Möbel oder Ideen, sondern standardisiert und nach der äusserten Erscheinung. Dabei leben wir doch IM Haus und sehen es nur gelegentlich von aussen... Deshalb haben wir diesen Grundriss des Architekten angepasst, bevor es an die Umsetzung ging. Jetzt haben alle bleibenden Möbel ihren Platz, die Bedürfnisse und Wünsche der Bauherren haben wir eingearbeitet und Vorschläge für Küche und Raumaufteilung erarbeitet. Und das ohne wirklich viel Grundlegendes zu verändern! Aber es wird das Leben in ihrem Haus so viel passender und selbstverständlicher machen! 


SITZ[fenster]

In einem Erker soll ein Fenster zu einem gemütlichen Sitzfenster umgestaltet werden. Die Heizung muss integriert werden. 

Der Entwurf sieht vor, die komplette Wand des Erkers zu einer Einheit zusammen zu fassen. Ein integriertes Bücherregal dient gleichzeitig als Abstell-/Ablagefläche für Teetasse, Hefte u.ä. Dank Auflagen aus Filz und (Fake-)Fell, Kissen und gemütlichem Licht, entsteht ein kuscheliger Rückzugsort.


AUSBAU[küche]

Die bestehende Küche ist recht gross, wurde vom Vermieter aber nur sehr spärlich ausgestattet. Stauraum und Arbeitsfläche fehlt ebenso wie eine Sitzmöglichkeit. Es darf nichts Bestehendes verändert werden. 


KAMIN[zimmer]

Eine gemütliche kleine Leseecke um den Kamin herum mit Platz für jeden.

Bestehender Boden und Decke durfte nicht geändert werden. Von der Idee zur Umsetzung.


WOHNZIMMER[veränderung]

Auch wenn man älter wird, heisst das nicht, dass man alles so lassen muss, wie es schon immer war! Mit 84 Jahren hat die Kundin genug von ihrer bisherigen Sitzgarnitur und möchte eine Veränderung!

Der Vorschlag: fast alle Möbel werden wieder eingeplant, nur die recht massive Sitzgarnitur kommt raus, ein kleineres Sofa und mobile Sessel rein. Der Fernseher wird zum Klappen an der Wand befestigt, die dunkle, grosse Musikanlage verschwindet in einem Regal oder Schränkchen. Die Vorhänge gehen bis zur Decke, das streckt den Raum. Mehrere 3D Varianten zeigen den Raum mit verschiedenen Lösungen


WOHN[küche]

In einem Einfamilienhaus ist der Wunsch nach einer größeren Küche, am besten in Verbindung mit einem gemütlichen Sitzfenster, aufgekommen. Um dies zu erreichen, werden wir die Küche aus ihren bisher vom Grundriss vorgegebenen Raum in den Essbereich herausziehen. Dafür muss die trennende Wand entfernt werden. Es gibt verschiedene Varianten, die Küche zu vergrössern. 2 davon sind unten gezeigt. 


UM[zug]

Der Neubau eines Hauses ist etwas Tolles und Spannendes - und es gibt so vieles zu bedenken! Natürlich möchte man eigentlich nicht alle Möbel und Gegenstände, die man besitzt, neu kaufen müssen für das neue Haus, weil die "alten" keinen passenden Platz finden... deshalb ist es bereits in der Entwurfsphase wichtig, eine Plan zu haben, was soll mit umziehen, was brauchen wir nicht mehr, was soll wohin.... und so weiter. Jetzt ist es noch möglich Wände z.B. entsprechend lang zu planen, um den geliebten Schrank aufstellen zu können. Ist alles bereits gebaut, ist es zu spät...